Bei der Planung von Gebäuden spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Oft lässt sich daraus auf die Bedürfnisse der Nutzer, des Unternehmens oder des Facility Managers schließen. So hat beispielsweise ein Verwaltungsangestellter andere Anforderungen an die Gestaltung als ein Geschäftsführer, Account Manager oder Produktmanager. Dasselbe gilt für Besucher: Warte-, Empfangs- und Ruhebereiche unterscheiden sich ebenso stark voneinander wie Ausstellungsräume, Klassenzimmer oder Flure.
Anhand der Sektoren lässt sich die vom Auftraggeber beabsichtigte Gebäudegestaltung ableiten. Die Funktionalität des Raumes bestimmt maßgeblich die Art des Designs. Er kann effizient, offen oder flexibel sein; komfortabel oder zurückhaltend; spielen Repräsentativität und Image eine Rolle; ist er modern oder traditionell; und ist er für die Geschäftsleitung oder Empfangsmitarbeiter, Lehrer oder Schüler; und für Patienten oder Pflegekräfte gedacht?
Neben dem Zweck und dem Gesamtbild spielen auch gesellschaftliche Trends eine wichtige Rolle bei der Gebäudeplanung. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Umweltverantwortung stehen dabei im Vordergrund. Bürogestaltung muss zudem die neue Arbeitsweise widerspiegeln: Sie muss flexibel und digital sein, da Büros nicht mehr von einzelnen Mitarbeitern genutzt werden und selbstverständlich mit allen Systemen vernetzt sein müssen. Gleichzeitig muss die Gebäudegestaltung das Image des Unternehmens widerspiegeln, einladend wirken, die Gesundheit fördern, ergonomisch sein und eine angenehme Atmosphäre schaffen.
Und um welche Komponenten geht es genau? Natürlich um Möbel, Fußböden, Decken, Wände und Aufbewahrungssysteme sowie um Ergänzungen wie Pflanzen (in Töpfen), Hängesysteme, Farbkonzepte, Fensterdekorationen und Arbeitsplatzaccessoires. Kurz gesagt: Ein gutes Gebäudedesign beginnt mit einem Besuch auf der Fachmesse, wo Inspiration, Wissen, Informationen, Orientierung und fachkundige Beratung Hand in Hand gehen.



