Gute HaushaltsführungInterne Wiederverwendung, effizientere Nutzung von Roh- und Hilfsstoffen, der Einsatz alternativer Roh- und Hilfsstoffe, technologische Veränderungen und Produktmodifikationen können nicht verhindern, dass Unternehmen weiterhin erhebliche Abfallmengen produzieren. Sie haben jedoch ein Mitspracherecht bei der nachhaltigen Bewirtschaftung dieser Abfälle.
Um dies zu erreichen, muss zunächst eine Abfallrichtlinie formuliert und ein detaillierter Plan erstellt werden. Das erste Ziel ist die Abfallminimierung und, falls Abfall anfällt, dessen Trennung so weit wie möglich und kostengünstig. Die Abfalltrennung ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, wie die Anbieter von Abfallentsorgungs- und Entsorgungsdienstleistungen auf der Fachmesse Facility & Building Management demonstrierten.
Die Mülltrennung ist notwendig, um den Energieverbrauch zu senken und den Einsatz neuer Rohstoffe zu vermeiden. Dadurch verringert sich auch der Restmüll. Darüber hinaus sind Unternehmen verpflichtet, bestimmte Abfallströme wie Papier/Karton und Kunststofffolien zu trennen. Die Mülltrennung senkt außerdem die Kosten für Unternehmen.
Vor der Abfalltrennung muss der Abfallstrom erfasst werden. Darauf basierend kann ein Abholplan erstellt werden. Anschließend wird im Unternehmen das Bewusstsein für die korrekte Abfalltrennung geschärft, um eine Vermischung der verschiedenen Abfallströme zu verhindern. Essensreste oder Kaffeebecher gehören nicht in den Restmüll, zerbrochene Gläser in den Altglascontainer usw.
Die Abfalltrennung erfordert nicht nur eine solide Abfallwirtschaftspolitik und ein bewusstes Management der verschiedenen Abfallströme, sondern auch die richtigen Sammelmaterialien. An diese Materialien können Anforderungen gestellt werden, beispielsweise die Herstellung aus Recyclingmaterialien, ein energieeffizienter Produktionsprozess, die Digitalisierung und die Ausstattung mit der notwendigen Kommunikationsfähigkeit. Kurz gesagt: Abfalltrennung beginnt mit der richtigen Sammlung.



