Das Förderprogramm für private Ladeinfrastruktur für Unternehmen (SPRILA) unterstützt Organisationen, die in Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge investieren möchten. Es bietet finanzielle Unterstützung für die Installation von Ladepunkten auf privatem oder gepachtetem Gelände und zielt darauf ab, den Übergang zur Elektromobilität im Wirtschaftssektor zu fördern.
Unternehmen, die für SPRILA in Frage kommen, müssen bei der Handelskammer registriert und in den Niederlanden ansässig sein. Dies umfasst eine Vielzahl von Organisationen, von Konzernen über Gesundheitseinrichtungen bis hin zu Verbänden, sofern sie wirtschaftliche Aktivitäten ausüben.
Das Programm richtet sich an Unternehmen, die Ladeinfrastruktur für den Eigenbedarf oder für Mitarbeiter und Kunden mit Elektrofahrzeugen installieren möchten. Auch Betreiber von Konzessionen im öffentlichen Nahverkehr können einen Antrag einreichen.
Die Höhe der Fördergelder variiert je nach Art der Ladestation und deren Organisationsstruktur. KMU können mit höheren Fördergeldern rechnen als Großunternehmen. Beispielsweise kann die Förderung für eine AC-Ladestation mit einer Kapazität von 11 kW für ein mittelständisches oder kleines Unternehmen bis zu 800 € betragen.
Wichtige Termine
Der Antragszeitraum für SPRILA läuft vom 20. Januar 2026 bis zum 18. Dezember 2026. Das Gesamtbudget für dieses Programm beträgt 87,5 Millionen Euro. Da die Mittel begrenzt sind, wird eine frühzeitige Antragstellung empfohlen.



