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Legionelleninfektionen vorzubeugen ist besser, als sie zu bekämpfen.

2. März 2026 | Von der Redaktion

Die Vorbeugung von Legionellen in Trinkwassersystemen ist wichtig für die öffentliche Gesundheit. Legionellen sind gefährliche Bakterien, die schwere Lungeninfektionen verursachen können. Daher ist Vorbeugung besser als Behandlung. Eine wirksame Lösung ist die Verwendung von Chlordioxid (ClO₂).

Chlordioxid ist eine hochwirksame chemische Verbindung, die häufig zur Desinfektion eingesetzt wird. Es ist besonders effektiv bei der Bekämpfung von Legionellen und anderen Mikroorganismen im Wasser. Die Besonderheit von Chlordioxid liegt in seiner Wirksamkeit selbst in stehendem Wasser, beispielsweise in den sogenannten Totzonen von Rohrleitungen. Dies ist wichtig, da sich Legionellen häufig in solchen Bereichen ansiedeln.

Chlordioxid besitzt starke Oxidationseigenschaften. Es oxidiert organisches Material, einschließlich Biofilm, dem idealen Nährboden für Legionellen. Durch die Entfernung des Biofilms wird den Bakterien die Möglichkeit zur Vermehrung genommen. Anders ausgedrückt: Kein Biofilm = keine Legionellen.

Ein weiterer Vorteil von Chlordioxid ist seine Umweltfreundlichkeit. Es zersetzt sich in harmlose Nebenprodukte und hinterlässt keine schädlichen Rückstände. Bereits ab einer Mindestdosierung von 0,2 mg/l ist es für Mensch und Tier unbedenklich. Daher eignet sich Chlordioxid hervorragend sowohl für prioritäre als auch für nicht prioritäre Gebäude.

Der Einsatz von Chlordioxid in Trinkwassersystemen bietet eine wirksame und nachhaltige Lösung zur Vorbeugung von Legionellen. Durch die Kontrolle der Biofilmbildung lassen sich die Gesundheitsrisiken durch dieses gefährliche Bakterium deutlich reduzieren. Vorbeugen ist besser als Heilen, und Chlordioxid ist dabei ein verlässlicher Verbündeter.