Die Generation Z, geboren zwischen 1997 und 2012, stellt mittlerweile einen bedeutenden Teil der europäischen Arbeitskräfte dar. Studien zeigen, dass 86 % dieser Gruppe den Sinn und Zweck ihres Arbeitsplatzes als wichtig für ihre Zufriedenheit erachten. Gleichzeitig belegt ihr Verhalten, dass Facility Manager durchaus auf ihre Bedürfnisse eingehen können. In Büros mit einer jüngeren Belegschaft lassen sich vier deutliche Veränderungen beobachten.
- Rückgang traditioneller Kaffeegewohnheiten. Die Beliebtheit von kalter Kaffee ist bei der Generation Z fünfmal höher als bei der Generation Babyboomer-GenerationDarüber hinaus konsumieren 48 % der Generation Z Energy-Drinks, verglichen mit nur 15 % der Generation Z. Babyboomer-Generation.Funktionelle Getränke wie angereicherte Getränke und Sportgetränke verzeichneten ein Wachstum von 38 % bzw. 35 %. Infolgedessen entspricht das ursprünglich auf ältere Mitarbeiter zugeschnittene Budget für Nachmittagskaffee nicht mehr dem tatsächlichen Verbrauch.
- Alkoholfrei als neue Norm. Jüngere Mitarbeiter erwarten bei internen Meetings standardmäßig hochwertige alkoholfreie Alternativen, nicht erst im Nachhinein. Das bedeutet nicht völlige Abstinenz, sondern klare Standards für Wahlfreiheit und Wohlbefinden.
- Diskrepanz zwischen Auslastung und Ausstattung. Obwohl sich Personen im Gebäude aufhalten, nutzen sie die Einrichtungen anders als budgetär vorgesehen. Untersuchungen zur Mitarbeiterbindung der Generation Z zeigen einen überraschenden Anreiz: ein hochwertiges, kostenloses Mittagessen. Dieses wird nicht nur wegen des Preises, sondern auch wegen der sozialen Kontakte zu Kollegen geschätzt. Traditionelle Teeküchen sind oft gut gefüllt, werden aber kaum genutzt.
- Gedistribueerd AusstattungDas zentrale Pausenraummodell weicht „Mikro-Dritten Orten“: verteilten Kontaktpunkten im gesamten Büro. Die Generation Z erwartet Annehmlichkeiten, die im Arbeitsablauf. sind integriert, und man muss zu keinem einzigen Zimmer reisen.
In seinem Vortrag geht Marc van Zuylen auf Lösungsansätze ein. Ein praktischer Prüfung Dies kann diese Woche durchgeführt werden: Sammeln Sie sechs Monate lang Verbrauchsdaten und vergleichen Sie diese mit der Auslastung. Erfassen Sie die Nutzung nach Zeitraum und demografischen Merkmalen. Überprüfen Sie die Zusammensetzung der Belegschaft nach Generationen. Beantworten Sie dann folgende Fragen: Welche Budgetposten finanzieren ungenutzte Einrichtungen? Welche Mängel schrecken Mitarbeiter ab?
Die meisten Büroplanungen hinken der Realität fünf Jahre hinterher. Klein Fehlpaarungen Zusammen führen sie zu Budgetverschwendung und Unzufriedenheit. Die Generation Z sucht nach hochwertigen sozialen Erlebnissen und echter Unterstützung für ihr Wohlbefinden, nicht nach den mittelmäßigen Einrichtungen, die frühere Generationen akzeptiert haben.
Facility Manager, die diese Veränderungen verstehen, schaffen Räume, die den Bedürfnissen der heutigen Nutzer entsprechen, nicht den Erwartungen früherer Generationen.



