Im Auftrag der OPEN Foundation untersuchte das Forschungsinstitut Second Use die Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Kaffeemaschinen. Die Studie konzentrierte sich auf die Demontagefreundlichkeit, die technische Lebensdauer, die Kosten und das Marktpotenzial wiederaufbereiteter Geräte.
Die Analyse von vier Modellen zeigt, dass generalüberholte Kaffeemaschinen im Durchschnitt 50 % ihres ursprünglichen Wertes behalten. Die Wiederverwendung ist jedoch nicht für alle Maschinen rentabel. Hohe Ersatzteilpreise und ein hoher Montageaufwand schmälern die Wirtschaftlichkeit. Sanierung Um das Produkt finanziell attraktiv zu gestalten, ist eine Mindestmarge von 150 € pro Gerät erforderlich.
Verschleißteile wie Schleifsteine und O-Ringe müssen häufig ausgetauscht werden. Die begrenzte Verfügbarkeit von Ersatzteilen stellt ein erhebliches Hindernis dar. Laut den Forschern würde ein verbesserter Zugang zu spezifischen Komponenten die Wiederverwendung mehrerer Modelle deutlich verbessern.
Die Studie betont, dass ein Designansatz mit Fokus auf einfache Demontage der Schlüssel zu einem Kreislaufwirtschaftsansatz ist. Dies kann nicht nur die Lebensdauer von Kaffeemaschinen verlängern, sondern auch die Menge an Elektroschrott reduzieren.



